von Jan W. » Mi 19. Sep 2012, 18:17
"wobei maximal soviele JA gestattet sind, wie Posten zu besetzen. " Hatte ich bei der Gültigkeit der Stimmen auch schon formuliert. Diese Verengung ist notwendig, um eine Differenzierung im Ergebnis zu erreichen. Nur so erreicht man, dass aus einer "Ich mag die im Prinzip alle."-Situation ein Massenpatt wird und zig Wahlgänge folgen. In der Regel sorgt das obige System dafür, dass fast immer die meisten Posten im ersten Wahlgang besetzt werden. Wir waren eigentlich nur zweimal in der Nähe eines Patt beim letzten Platz, der einen zweiten Wahlgang erforderlich gemacht hätte. Den einzigen Wahlmarathon hatten wir, als bei der Nachwahl für ein zurück- und ausgetretenes Vorstandsmitglied, der reuige Rückkehrer so dreist war, erneut zu kandidieren (mit dem Segen des Vorstands) und dann natürlich ein Gegenkandidat aufgetrieben wurde ... zwei Wahlgänge endeten fruchtlos, weil aufgrund der Enthaltungen als Zünglein an der Waage keiner >50% erreicht hatte. Im dritten Wahlgang hat eine Enthalterin durch eine ungültige Stimmabgabe dann den Knoten durchschlagen. Das Verfahren wird bei X Personen, 1 Posten irgendwann zu einer ganz normalen Kampfabstimmung - in der vorher unübersichtlicheren Situation wird das Verfahren beschleunigt, viele Kandidaten werden durch die Wahl im ersten Wahlgang aus der Schusslinie genommen. Bei separaten Wahlen gleichartiger Posten kann es vorkommen, dass Unterlegene wieder und wieder bei jeder einzelnen Wahl antreten und für mehrere Wahlgänge sorgen ...
"wobei maximal soviele JA gestattet sind, wie Posten zu besetzen. " Hatte ich bei der Gültigkeit der Stimmen auch schon formuliert. Diese Verengung ist notwendig, um eine Differenzierung im Ergebnis zu erreichen. Nur so erreicht man, dass aus einer "Ich mag die im Prinzip alle."-Situation ein Massenpatt wird und zig Wahlgänge folgen. In der Regel sorgt das obige System dafür, dass fast immer die meisten Posten im ersten Wahlgang besetzt werden. Wir waren eigentlich nur zweimal in der Nähe eines Patt beim letzten Platz, der einen zweiten Wahlgang erforderlich gemacht hätte. Den einzigen Wahlmarathon hatten wir, als bei der Nachwahl für ein zurück- und ausgetretenes Vorstandsmitglied, der reuige Rückkehrer so dreist war, erneut zu kandidieren (mit dem Segen des Vorstands) und dann natürlich ein Gegenkandidat aufgetrieben wurde ... zwei Wahlgänge endeten fruchtlos, weil aufgrund der Enthaltungen als Zünglein an der Waage keiner >50% erreicht hatte. Im dritten Wahlgang hat eine Enthalterin durch eine ungültige Stimmabgabe dann den Knoten durchschlagen. Das Verfahren wird bei X Personen, 1 Posten irgendwann zu einer ganz normalen Kampfabstimmung - in der vorher unübersichtlicheren Situation wird das Verfahren beschleunigt, viele Kandidaten werden durch die Wahl im ersten Wahlgang aus der Schusslinie genommen. Bei separaten Wahlen gleichartiger Posten kann es vorkommen, dass Unterlegene wieder und wieder bei jeder einzelnen Wahl antreten und für mehrere Wahlgänge sorgen ...