von Ingo Zachos » So 17. Mär 2013, 03:33
Hier ist ein Beispiel für Wahlzettel mit Symbolen: http://www.marxist.com/images/stories/south_africa/ballot_paper09.jpg Und ich finde es schlimm, solche Vorschläge mit den Worten "Da sage noch einer, Afrika könne kein Vorbild sein" mittels eines Vorurteils zu begründen. Tatsächlich sind die meisten Afrikanischen Staaten Vielvölkergemeinschaften mit vielen Sprachen, und daher kann es sein, das vielen Wählern der Parteiname auf Englisch unbekannt ist, aber durchaus in ihrer Muttersprache, selbst wenn sie lesen können. Und in Indien, der größten Demokratie der Erde, gibt es sogar mehrere dutzend Alphabete. Eben weil diese Länder kulturell weit vielschichtiger sind als Deutschland, machen sie sich schon seit Jahren an die Lösung derartiger Probleme. Im Gegensatz zu den dortigen Gesellschaften liegt aber unser Problem nicht in der reichen Kultur, sondern daran, das wir trotz einer Einheitssprache nicht Ausschließlich ein Volk von Dichtern und Denkern sind, aber eines das seine Vorurteile ("Bei uns muss niemand hungern", "Wir haben ein vorbildliches Bildungssystem", "Es gibt hier keine Analphabeten, und wenn doch, sind sie selber schuld", "Von Afrika kann man nichts lernen" und dergleichen) kultiviert.
Hier ist ein Beispiel für Wahlzettel mit Symbolen: http://www.marxist.com/images/stories/south_africa/ballot_paper09.jpg Und ich finde es schlimm, solche Vorschläge mit den Worten "Da sage noch einer, Afrika könne kein Vorbild sein" mittels eines Vorurteils zu begründen. Tatsächlich sind die meisten Afrikanischen Staaten Vielvölkergemeinschaften mit vielen Sprachen, und daher kann es sein, das vielen Wählern der Parteiname auf Englisch unbekannt ist, aber durchaus in ihrer Muttersprache, selbst wenn sie lesen können. Und in Indien, der größten Demokratie der Erde, gibt es sogar mehrere dutzend Alphabete. Eben weil diese Länder kulturell weit vielschichtiger sind als Deutschland, machen sie sich schon seit Jahren an die Lösung derartiger Probleme. Im Gegensatz zu den dortigen Gesellschaften liegt aber unser Problem nicht in der reichen Kultur, sondern daran, das wir trotz einer Einheitssprache nicht Ausschließlich ein Volk von Dichtern und Denkern sind, aber eines das seine Vorurteile ("Bei uns muss niemand hungern", "Wir haben ein vorbildliches Bildungssystem", "Es gibt hier keine Analphabeten, und wenn doch, sind sie selber schuld", "Von Afrika kann man nichts lernen" und dergleichen) kultiviert.