von Philipp Wälchli » So 1. Feb 2004, 11:16
Auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen, möchte ich einige Bemerkungen zum bisherigen Diskussionsverlauf anbringen: Wenn wir versuchen, politische Systeme aus zwingenden Gründen herzuleiten, dann begeben wir uns auf Terrain, das in der Philosophie unter der Bezeichnung "Letztbegründung" und in den Naturwissenschaften als "Axiomatik" bekannt ist. Dazu ist festzuhalten, dass es schlicht unmöglich ist, eine letzte, oberste und zwingende Begründung für derlei anzugeben. Axiome sind per definitonem nicht begründbar, selbst wenn sie sich in der Praxis unendlich bewähren sollten. Gleichwohl sind Axiome nicht willkürlich, sondern es gibt durchaus gute Gründe, sie zu setzen. In der Realität werden wir feststellen können, dass es auch politische Prinzipien gibt, die sich weltweit besser zu bewähren scheinen als andere. Dies bedeutet nicht, dass diese im strengen Sinne "bewiesen" wären, sondern nur, dass sie aussichtsreiche Kandidaten für so etwas wie politische Axiome sein könnten. Schauen wir doch einmal auf die Ereignisse in Iran: Dort wurde vor nunmehr 25 Jahren ein System eingerichtet, das sich auf die ewigen Prinzipien des Islam (oder dessen, was seine Gründer unter "Islam" verstanden) gründen und von diesen nie mehr abweichen sollte. So wurde ein geistlicher Führer installiert, ein Wächterrat eingesetzt usw. Doch nun stehen plötzlich die eigentlichen Politiker mit den "ewigen" Elementen der Verfassung in Konflikt, und das Volk hat sich meilenweit von den Grundlagen der islamischen Republik wegentwickelt, ja, die Mehrheit aller heute in Iran lebenden Personen hat die islamische Revolution nicht miterlebt und kennt deren glorreiche Vergangenheit allenfalls aus der Propaganda. Nun kommt der Innenminister und sagt: "Wir können keine ordentliche Wahl durchführen. Denn in der Hälfte aller Wahlkreise gibt es keine echte Konkurrenz." Was dieser islamische Innenminister einer islamischen Republik da als Nebensatz ausspricht, ist im Grunde ein ganz heisses Prinzip: Wahlen sollen dazu dienen, eine Auswahl zu bieten. Bei Wahlen soll die Wahl zwischen unterschiedlichen Richtungen möglich sein. Wahlen setzen konkurrierenden Bewerber voraus. Subjektiv dürften, vermute ich einmal, sehr viele Leute spontan diesem Satz zustimmen. Aber stimmt das wirklich? Nehmen wir z. B. die Wahlen zum Nationalrat in der Schweiz: Diese dienen de facto eher dazu, das Bestehende zu bestätigen als eine Auswahl unter Richtungen zu ermöglichen. Dank Verhältniswahlrecht bilden sich die Stärken bestehender politischer Blöcke regelmässig weitgehend unverändert in Mandaten ab. Oder schauen wir in die USA: Wie in einem andern Thread ausgeführt, findet bei den Wahlen zum Repräsentantenhaus in den meisten Wahlkreisen keine echte Wahl mehr statt. Wie sehr unterscheiden sich ausserdem der amtierende Präsident Bush jr. und sein wahrscheinlicher Herausforderer Kerry in der politischen Ausrichtung? Wie weit steht beinahe-Präsident Gore von Bush entfernt? Die Probleme dieser Beispiele sind aber vielleicht nicht so sehr theoretischer Natur als durch die Zufälle des Lebens bedingt: Nehmen wir einmal an, 1979 seien 99% aller Iraner überzeugt gewesen, in ihrem Land könne nichts mehr ändern. Doch inzwischen hat allein die Bevölkerungsentwicklung diese Position überrollt. Umgekehrt vermute ich einmal, dass in den USA und in der Schweiz ein sehr grosser Anteil der Bevölkerung in wesentlichen Ansichten eben nicht so sehr auseinanderdriftet, wie dies für eine theoretisch reine Wahlkonkurrenz erforderlich wäre. Dann lassen sich aber in der Praxis auch schwer Kandidaturen auftreiben, die sich ideologisch deutlich unterscheiden liessen. Das bedeutet aber nicht, dass sich dies in den betreffenden Ländern nicht ändern könnte. Allerdings lässt es sich kaum dadurch erzwingen, dass man die Verfassung ändert, sondern diese Änderungen können nur anderweitig zu Stande kommen, wie durch Bevölkerungsentwicklung, kulturelle Entwicklungen usw. Damit möchte ich für eine dezidiert breite Betrachtung politischer Probleme plädieren: Ich meine, dass Politik immer nur eine Funktion innerhalb des Rahmens sein kann, in dem sie stattfindet. Politik vollzieht sich nie in einem luftleeren Raum oder einem Ideenhimmel, sondern in Ländern mit bestimmten Bevölkerungen, Traditionen, Einstellungen, Haltungen, klimatischen Gegebenheiten, bestimmten Verhältnissen zu den Nachbarn usw. Alle diese Voraussetzungen können sich ändern. Daher bin ich der Ansicht, dass es angebracht ist, sich die Tür für Veränderungen stets offen zu halten. Wir werden vermutlich demnächst sehen, ob sich eine islamische Republik, der die Bevölkerung wegläuft, halten kann oder nicht. Ich wage die Prognose, dass irgendwann die "ewige" Verfassung der Realität angepasst werden muss. Ferner meine ich, dass es nicht unangebracht ist, die Betroffenen zu befragen, was sie zu einem Problem meinen. Dies kann durch Wahlen oder Abstimmungen geschehen. Wenn die Situation es erfordert, kann immer noch darauf verzichtet werden, und in diesem Fall wird schwerlich jemand die Notwendigkeit des Verzichts bestreiten. Vor allem aber meine ich, dass politische Verhältnisse immer in Bezug auf ihren Bezugsrahmen beurteilt werden sollten: Was in einem Land nützlich ist, muss es in einem andern Land nicht sein. Man stelle sich nur einmal ein Land vor, in dem es zwei Kulturen gibt: Die eine ist traditionell aus alteingesessenen Stämmen erwachsen; die andere wurde von Kolonialherren eingeschleppt; die erste lebt noch ganz entlang von Stammes- und Sippengrenzen, kennt geborene Anführer usw.; die andere Kultur kennt keine solchen Grenzen mehr, sondern ist eine moderne Massenkultur. Wenn es nun nicht möglich ist, diese beiden Kulturen territorial zu trennen, z. B. durch Bildung zweier Staaten, wie müsste dann eine Verfassung beschaffen sein, die beiden Kulturen gerecht würde und doch das Leben in einem einzigen Staat möglich machte, ohne Bürgerkrieg oder gar Genozid zu provozieren? Was nun die Vergewaltigung oder Unterdrückung von Minderheiten gleich welcher Art angeht, so möchte ich dazu festhalten, dass Minderheiten sich grundsätzlich selbst definieren. Kurz gesagt: Solange jemand nicht aufschreit, gehört er nicht zu einer Minderheit. Sobald sich aber eine Gruppe als diskriminiert empfindet, haben wir ein Problem (wobei der Fall denkbar wäre, dass die Diskriminierung nur in der Einbildung stattfände, was das Problem erst recht heikel macht). Es ist mir dabei klar, dass ich mit einer solchen Betrachtungsweise eine ganze Menge Faktoren zu bestimmenden Kräften der Politik mache, die a) nicht im engeren Sinne politischer Natur sind und die b) genuin ausservernünftig sind und sich somit wenig oder nicht beeinflussen lassen. Z. B. sind Staatsgrenzen immer nur historisch geworden und somit allen Zufällen der Geschichte unterworfen. Solche Grenzen können durch Vereinbarung, Krieg, natürliche Hindernisse, Volksentscheide, Erbteilung, Rechtsspruch usw. geformt worden sein. Sie sind somit weder nach einem Kriterium noch zumeist "vernünftig" bedingt. Sie stellen aber für staatliches Handeln so etwas wie ein Axiom dar. Wollten wir sie, z. B. nur im begrenzten Rahmend er EU, "vernünftig" ändern, würden wir uns wohl mehr Probleme aufladen als lösen. Noch weniger durch politisches Handeln zu beeinflussen sind Faktoren wie die Bevölkerungsentwicklung, Verbreitung von Sprachen, Religionen und Konfessionen usw. Auch praktische Erfindungen, ökonomische Entwicklungen u. a. m. lassen sich nur bedingt steuern. Zugleich beeinflussen sie aber auch wiederum die Politik, z. B. indem sie sie vor neue Probleme stellen. Das Paradoxe ist dann, dass wir politische Entscheide gestützt auf eine grosse Anzahl a-politischer, irrationaler, vorgegebener Faktoren fällen müssen. Nach Erwägung aller dieser Faktoren können wir dann befinden, ob es in Deutschland an der Zeit sei, den Bundespräsidenten durch Volkswahl zu bestimmen oder nicht. Dazu möchte ich noch folgendes anmerken: Geht man von der Vorgeschichte der Bundesrepublik aus und erkennt im GG eine Tendenz, möglichem Missbrauch der Volksrechte in der Politik vorzubeugen, dann wäre es eher angebracht, mit der Volkswahl des BP zu beginnen als mit jener des BK, weil der BP a) weniger unmittelbare Macht ausübt und somit auch im Falle einer absolut missglückten Auswahl weniger Schaden anrichten könnte, b) der BP sein Amt auch ausüben kann, wenn im BT eine andere politische Richtung die Mehrheit hat, wohingegen der BK auf die Unterstützung des BT angewiesen ist, um sinnvoll regieren zu können. Soweit ein paar Gedanken grundsätzlicher Art.
Auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen, möchte ich einige Bemerkungen zum bisherigen Diskussionsverlauf anbringen: Wenn wir versuchen, politische Systeme aus zwingenden Gründen herzuleiten, dann begeben wir uns auf Terrain, das in der Philosophie unter der Bezeichnung "Letztbegründung" und in den Naturwissenschaften als "Axiomatik" bekannt ist. Dazu ist festzuhalten, dass es schlicht unmöglich ist, eine letzte, oberste und zwingende Begründung für derlei anzugeben. Axiome sind per definitonem nicht begründbar, selbst wenn sie sich in der Praxis unendlich bewähren sollten. Gleichwohl sind Axiome nicht willkürlich, sondern es gibt durchaus gute Gründe, sie zu setzen. In der Realität werden wir feststellen können, dass es auch politische Prinzipien gibt, die sich weltweit besser zu bewähren scheinen als andere. Dies bedeutet nicht, dass diese im strengen Sinne "bewiesen" wären, sondern nur, dass sie aussichtsreiche Kandidaten für so etwas wie politische Axiome sein könnten. Schauen wir doch einmal auf die Ereignisse in Iran: Dort wurde vor nunmehr 25 Jahren ein System eingerichtet, das sich auf die ewigen Prinzipien des Islam (oder dessen, was seine Gründer unter "Islam" verstanden) gründen und von diesen nie mehr abweichen sollte. So wurde ein geistlicher Führer installiert, ein Wächterrat eingesetzt usw. Doch nun stehen plötzlich die eigentlichen Politiker mit den "ewigen" Elementen der Verfassung in Konflikt, und das Volk hat sich meilenweit von den Grundlagen der islamischen Republik wegentwickelt, ja, die Mehrheit aller heute in Iran lebenden Personen hat die islamische Revolution nicht miterlebt und kennt deren glorreiche Vergangenheit allenfalls aus der Propaganda. Nun kommt der Innenminister und sagt: "Wir können keine ordentliche Wahl durchführen. Denn in der Hälfte aller Wahlkreise gibt es keine echte Konkurrenz." Was dieser islamische Innenminister einer islamischen Republik da als Nebensatz ausspricht, ist im Grunde ein ganz heisses Prinzip: Wahlen sollen dazu dienen, eine Auswahl zu bieten. Bei Wahlen soll die Wahl zwischen unterschiedlichen Richtungen möglich sein. Wahlen setzen konkurrierenden Bewerber voraus. Subjektiv dürften, vermute ich einmal, sehr viele Leute spontan diesem Satz zustimmen. Aber stimmt das wirklich? Nehmen wir z. B. die Wahlen zum Nationalrat in der Schweiz: Diese dienen de facto eher dazu, das Bestehende zu bestätigen als eine Auswahl unter Richtungen zu ermöglichen. Dank Verhältniswahlrecht bilden sich die Stärken bestehender politischer Blöcke regelmässig weitgehend unverändert in Mandaten ab. Oder schauen wir in die USA: Wie in einem andern Thread ausgeführt, findet bei den Wahlen zum Repräsentantenhaus in den meisten Wahlkreisen keine echte Wahl mehr statt. Wie sehr unterscheiden sich ausserdem der amtierende Präsident Bush jr. und sein wahrscheinlicher Herausforderer Kerry in der politischen Ausrichtung? Wie weit steht beinahe-Präsident Gore von Bush entfernt? Die Probleme dieser Beispiele sind aber vielleicht nicht so sehr theoretischer Natur als durch die Zufälle des Lebens bedingt: Nehmen wir einmal an, 1979 seien 99% aller Iraner überzeugt gewesen, in ihrem Land könne nichts mehr ändern. Doch inzwischen hat allein die Bevölkerungsentwicklung diese Position überrollt. Umgekehrt vermute ich einmal, dass in den USA und in der Schweiz ein sehr grosser Anteil der Bevölkerung in wesentlichen Ansichten eben nicht so sehr auseinanderdriftet, wie dies für eine theoretisch reine Wahlkonkurrenz erforderlich wäre. Dann lassen sich aber in der Praxis auch schwer Kandidaturen auftreiben, die sich ideologisch deutlich unterscheiden liessen. Das bedeutet aber nicht, dass sich dies in den betreffenden Ländern nicht ändern könnte. Allerdings lässt es sich kaum dadurch erzwingen, dass man die Verfassung ändert, sondern diese Änderungen können nur anderweitig zu Stande kommen, wie durch Bevölkerungsentwicklung, kulturelle Entwicklungen usw. Damit möchte ich für eine dezidiert breite Betrachtung politischer Probleme plädieren: Ich meine, dass Politik immer nur eine Funktion innerhalb des Rahmens sein kann, in dem sie stattfindet. Politik vollzieht sich nie in einem luftleeren Raum oder einem Ideenhimmel, sondern in Ländern mit bestimmten Bevölkerungen, Traditionen, Einstellungen, Haltungen, klimatischen Gegebenheiten, bestimmten Verhältnissen zu den Nachbarn usw. Alle diese Voraussetzungen können sich ändern. Daher bin ich der Ansicht, dass es angebracht ist, sich die Tür für Veränderungen stets offen zu halten. Wir werden vermutlich demnächst sehen, ob sich eine islamische Republik, der die Bevölkerung wegläuft, halten kann oder nicht. Ich wage die Prognose, dass irgendwann die "ewige" Verfassung der Realität angepasst werden muss. Ferner meine ich, dass es nicht unangebracht ist, die Betroffenen zu befragen, was sie zu einem Problem meinen. Dies kann durch Wahlen oder Abstimmungen geschehen. Wenn die Situation es erfordert, kann immer noch darauf verzichtet werden, und in diesem Fall wird schwerlich jemand die Notwendigkeit des Verzichts bestreiten. Vor allem aber meine ich, dass politische Verhältnisse immer in Bezug auf ihren Bezugsrahmen beurteilt werden sollten: Was in einem Land nützlich ist, muss es in einem andern Land nicht sein. Man stelle sich nur einmal ein Land vor, in dem es zwei Kulturen gibt: Die eine ist traditionell aus alteingesessenen Stämmen erwachsen; die andere wurde von Kolonialherren eingeschleppt; die erste lebt noch ganz entlang von Stammes- und Sippengrenzen, kennt geborene Anführer usw.; die andere Kultur kennt keine solchen Grenzen mehr, sondern ist eine moderne Massenkultur. Wenn es nun nicht möglich ist, diese beiden Kulturen territorial zu trennen, z. B. durch Bildung zweier Staaten, wie müsste dann eine Verfassung beschaffen sein, die beiden Kulturen gerecht würde und doch das Leben in einem einzigen Staat möglich machte, ohne Bürgerkrieg oder gar Genozid zu provozieren? Was nun die Vergewaltigung oder Unterdrückung von Minderheiten gleich welcher Art angeht, so möchte ich dazu festhalten, dass Minderheiten sich grundsätzlich selbst definieren. Kurz gesagt: Solange jemand nicht aufschreit, gehört er nicht zu einer Minderheit. Sobald sich aber eine Gruppe als diskriminiert empfindet, haben wir ein Problem (wobei der Fall denkbar wäre, dass die Diskriminierung nur in der Einbildung stattfände, was das Problem erst recht heikel macht). Es ist mir dabei klar, dass ich mit einer solchen Betrachtungsweise eine ganze Menge Faktoren zu bestimmenden Kräften der Politik mache, die a) nicht im engeren Sinne politischer Natur sind und die b) genuin ausservernünftig sind und sich somit wenig oder nicht beeinflussen lassen. Z. B. sind Staatsgrenzen immer nur historisch geworden und somit allen Zufällen der Geschichte unterworfen. Solche Grenzen können durch Vereinbarung, Krieg, natürliche Hindernisse, Volksentscheide, Erbteilung, Rechtsspruch usw. geformt worden sein. Sie sind somit weder nach einem Kriterium noch zumeist "vernünftig" bedingt. Sie stellen aber für staatliches Handeln so etwas wie ein Axiom dar. Wollten wir sie, z. B. nur im begrenzten Rahmend er EU, "vernünftig" ändern, würden wir uns wohl mehr Probleme aufladen als lösen. Noch weniger durch politisches Handeln zu beeinflussen sind Faktoren wie die Bevölkerungsentwicklung, Verbreitung von Sprachen, Religionen und Konfessionen usw. Auch praktische Erfindungen, ökonomische Entwicklungen u. a. m. lassen sich nur bedingt steuern. Zugleich beeinflussen sie aber auch wiederum die Politik, z. B. indem sie sie vor neue Probleme stellen. Das Paradoxe ist dann, dass wir politische Entscheide gestützt auf eine grosse Anzahl a-politischer, irrationaler, vorgegebener Faktoren fällen müssen. Nach Erwägung aller dieser Faktoren können wir dann befinden, ob es in Deutschland an der Zeit sei, den Bundespräsidenten durch Volkswahl zu bestimmen oder nicht. Dazu möchte ich noch folgendes anmerken: Geht man von der Vorgeschichte der Bundesrepublik aus und erkennt im GG eine Tendenz, möglichem Missbrauch der Volksrechte in der Politik vorzubeugen, dann wäre es eher angebracht, mit der Volkswahl des BP zu beginnen als mit jener des BK, weil der BP a) weniger unmittelbare Macht ausübt und somit auch im Falle einer absolut missglückten Auswahl weniger Schaden anrichten könnte, b) der BP sein Amt auch ausüben kann, wenn im BT eine andere politische Richtung die Mehrheit hat, wohingegen der BK auf die Unterstützung des BT angewiesen ist, um sinnvoll regieren zu können. Soweit ein paar Gedanken grundsätzlicher Art.