von Richard Berger » Mo 8. Aug 2011, 11:08
Bei 20 Kandidaten gibt es 6840 mögliche Dreier-Kombinationen, aber das ist meiner Meinung nach nicht entscheidend. Bei 2500 abgegeben Stimmen entfallen statistisch auf jede Zweierkombination weniger als 7 Stimmen, für die meisten dieser Kombinationen braucht es also keine Strichlisten, sondern man kann die Anzahl gleich eintragen. Dafür könnte man pro Erstpräferenz ein Blatt mit einer Tabelle verwenden, in deren Spalten und Zeilen sind jeweils die anderen Kandidaten aufgelistet. Die Anzahl der Stimmen trägt man dann in die Zeile der Zweitpräferenz und die Spalte der Drittpräferenz ein. Die Mehrzahl der Zellen wird frei bleiben, weil diese Kombination nicht auftaucht. Die Auszählung könnte folgendermaßen funktionieren: 1) Jeder Stimmzettel kommt auf einen Stapel gemäß seiner Erstpräferenz, anschließend werden die Anzahl der Stimmen pro Stapel gezählt. 2) Der erste Stapel wird weiter aufgeteilt, wieder kommt jeder Stimmzettel auf einen Stapel gemäß seiner Zweitpräferenz, 3) Der erste dieser Stapel wird hergenommen und ausgezählt, nur wenn der Stapel viele Stimmzettel umfasst benötigt man eine Strichliste (z.B vorgedruckte Liste aller Kandidaten, auf die man oben Erst- und Zweitpräferenz einträgt) Schritt drei wird für die restlichen Stapel wiederholt, und dann Schritt zwei und drei für die restlichen Erstpräferenzen. Der Zeitaufwand für Schritt 2 und 3 (für alle Stimmzettel gerechnet) sollte nicht wesentlich höher als für den ersten sein, ich würde die Steigerung auf maximal 50% schätzen, möglicherweise lässt sich die Auszählung auch weiter optimieren. Reduziert würde der Zeitaufwand durch die wegfallende Wegzeit, um die Urnen an den zentralen Ort zu bringen. Aber vor allem würde sich durch die lokale Auszählung das Verhältnis Stimmzettel pro Auszähler stark verbessern, ohne dabei die Kontrollierbarkeit zu stark einzuschränken.
Bei 20 Kandidaten gibt es 6840 mögliche Dreier-Kombinationen, aber das ist meiner Meinung nach nicht entscheidend. Bei 2500 abgegeben Stimmen entfallen statistisch auf jede Zweierkombination weniger als 7 Stimmen, für die meisten dieser Kombinationen braucht es also keine Strichlisten, sondern man kann die Anzahl gleich eintragen. Dafür könnte man pro Erstpräferenz ein Blatt mit einer Tabelle verwenden, in deren Spalten und Zeilen sind jeweils die anderen Kandidaten aufgelistet. Die Anzahl der Stimmen trägt man dann in die Zeile der Zweitpräferenz und die Spalte der Drittpräferenz ein. Die Mehrzahl der Zellen wird frei bleiben, weil diese Kombination nicht auftaucht. Die Auszählung könnte folgendermaßen funktionieren: 1) Jeder Stimmzettel kommt auf einen Stapel gemäß seiner Erstpräferenz, anschließend werden die Anzahl der Stimmen pro Stapel gezählt. 2) Der erste Stapel wird weiter aufgeteilt, wieder kommt jeder Stimmzettel auf einen Stapel gemäß seiner Zweitpräferenz, 3) Der erste dieser Stapel wird hergenommen und ausgezählt, nur wenn der Stapel viele Stimmzettel umfasst benötigt man eine Strichliste (z.B vorgedruckte Liste aller Kandidaten, auf die man oben Erst- und Zweitpräferenz einträgt) Schritt drei wird für die restlichen Stapel wiederholt, und dann Schritt zwei und drei für die restlichen Erstpräferenzen. Der Zeitaufwand für Schritt 2 und 3 (für alle Stimmzettel gerechnet) sollte nicht wesentlich höher als für den ersten sein, ich würde die Steigerung auf maximal 50% schätzen, möglicherweise lässt sich die Auszählung auch weiter optimieren. Reduziert würde der Zeitaufwand durch die wegfallende Wegzeit, um die Urnen an den zentralen Ort zu bringen. Aber vor allem würde sich durch die lokale Auszählung das Verhältnis Stimmzettel pro Auszähler stark verbessern, ohne dabei die Kontrollierbarkeit zu stark einzuschränken.