von niklas » Do 10. Feb 2005, 00:43
@Frank Schmidt: Ein wirklich demokratisches Problem ist in der Tat eher in der Wahlkreisgeometrie zu suchen. Bei der letzten Repräsentantenhauswahl gab es ja kaum einen wirklichen Wechsel. Auch auf Staatenebene scheint es nicht besser auszuschauen. In Kalifornien z.B., wo 2004 kein Wahlkreis die Partei gewechselt hat, versucht der Governator jetzt dagegen anzugehen. Dazu kürzlich: http://www.opinionjournal.com/diary/?id=110006260 Das Problem scheint aber auch in anderen Ländern mit Mehrheitswahlrecht virulent, insbes. im Vereinigten Königreich, wo es zur Zeit einen starken Bias zuungunsten der Tories gibt, die einen immensen Vorsprung im popular vote bräuchten (ich schätze mindestens 5%), um eine Mehrheit der Sitze zu erhalten.
@Frank Schmidt: Ein wirklich demokratisches Problem ist in der Tat eher in der Wahlkreisgeometrie zu suchen. Bei der letzten Repräsentantenhauswahl gab es ja kaum einen wirklichen Wechsel. Auch auf Staatenebene scheint es nicht besser auszuschauen. In Kalifornien z.B., wo 2004 kein Wahlkreis die Partei gewechselt hat, versucht der Governator jetzt dagegen anzugehen. Dazu kürzlich: http://www.opinionjournal.com/diary/?id=110006260 Das Problem scheint aber auch in anderen Ländern mit Mehrheitswahlrecht virulent, insbes. im Vereinigten Königreich, wo es zur Zeit einen starken Bias zuungunsten der Tories gibt, die einen immensen Vorsprung im popular vote bräuchten (ich schätze mindestens 5%), um eine Mehrheit der Sitze zu erhalten.