von marvin » Do 20. Dez 2012, 21:05
Ich finde die Idee durchaus gut - nur muss man eben die größeren Bundesländer in mehrere Wahlgebiete unterteilen, damit die Listengröße überschaubar wird. Ich hatte ja mal etwas ähnliches vorgeschlagen, mit Wahlgebieten, die von der Bevölkerungszahl her jeweils etwa 10 Sitzen entsprechen sollten. Dabei muss man die Zahl 10 nicht als starres Dogma sehen, es können durchaus auch 8er oder 12er Wahlkreise dabei sein. Und für unsere Mini-Bundesländer eben auch noch kleinere. Grob geschätzt kämen dann auf etwa 1,4 Mio. Einwohner ein Wahlgebiet, mit Ausnahmen für Bremen und Saarland. Wenn einem dann 13 Wahlgebiete für ein Bundesland (NRW) zu viele sind, kann man gerne die Zahl 10 noch etwa hochsetzen, was aber die Ungleichheit der Wahlgebiete zwischen den Mini-Ländern und den regulär großen verschärfen würde. Aber gänzlich auf die Unterteilung der großen Länder verzichten wäre neben den bereits erwähnten Problemen mit der Übersichtlichkeit noch aus einem weiteren Grund schlecht: Die extrem unterschiedliche Ländergröße würde sich auf die Wahlkreise übertragen und dort zu sehr unterschiedlichen Effekten führen. Bremen könnte wohl nie mit einem Sitz für Parteien unter 10% rechnen, dafür kann man sich dort genau mit allen Kandidaten auseinandersetzen und fundiert wählen. In großen Ländern würden populäre Leute Massenhaft Stimmen abräumen, während Dutzende weitere Sitze an Zufallskandidaten mit ein paar Stimmen gehen. Würde man nun aber die großen Länder unterteilen, dann dürfte jeder Bürger in einem ähnlich großen Wahlkreis und damit unter ähnlichen Voraussetzungen wählen.
Ich finde die Idee durchaus gut - nur muss man eben die größeren Bundesländer in mehrere Wahlgebiete unterteilen, damit die Listengröße überschaubar wird. Ich hatte ja mal etwas ähnliches vorgeschlagen, mit Wahlgebieten, die von der Bevölkerungszahl her jeweils etwa 10 Sitzen entsprechen sollten. Dabei muss man die Zahl 10 nicht als starres Dogma sehen, es können durchaus auch 8er oder 12er Wahlkreise dabei sein. Und für unsere Mini-Bundesländer eben auch noch kleinere. Grob geschätzt kämen dann auf etwa 1,4 Mio. Einwohner ein Wahlgebiet, mit Ausnahmen für Bremen und Saarland. Wenn einem dann 13 Wahlgebiete für ein Bundesland (NRW) zu viele sind, kann man gerne die Zahl 10 noch etwa hochsetzen, was aber die Ungleichheit der Wahlgebiete zwischen den Mini-Ländern und den regulär großen verschärfen würde. Aber gänzlich auf die Unterteilung der großen Länder verzichten wäre neben den bereits erwähnten Problemen mit der Übersichtlichkeit noch aus einem weiteren Grund schlecht: Die extrem unterschiedliche Ländergröße würde sich auf die Wahlkreise übertragen und dort zu sehr unterschiedlichen Effekten führen. Bremen könnte wohl nie mit einem Sitz für Parteien unter 10% rechnen, dafür kann man sich dort genau mit allen Kandidaten auseinandersetzen und fundiert wählen. In großen Ländern würden populäre Leute Massenhaft Stimmen abräumen, während Dutzende weitere Sitze an Zufallskandidaten mit ein paar Stimmen gehen. Würde man nun aber die großen Länder unterteilen, dann dürfte jeder Bürger in einem ähnlich großen Wahlkreis und damit unter ähnlichen Voraussetzungen wählen.