von Leser » So 8. Nov 2009, 09:25
[b]@Peter S.[/b] "Über dessen Einsatz in Wahlen und Abstimmungen entscheiden die über die Liste gewählten Mandatsträger mehrheitlich." Wie mein Vorredner bereits feststellte ist das wahrscheinlich zu aufwendig. Man müsste sich ständig nochmal Fraktionsintern beraten nur um "eine" Stimme zu vergeben, die anteilig so viel weniger Wert ist als die eigene, dass das Ganze eher einen symbolischen Wert hätte (was die Gesamtfraktion mehrheitlich denkt). Die Beratung darüber würde sich aber kaum lohnen, da sie nur in den allerseltensten Fällen wirklich entscheidend sein könnte und selbst dann das Überzeugen echter Mandatsträger immernoch der bessere Weg wäre. Daher würde ich vorschlagen, es den Fraktionen selbst zu überlassen, wie sie mit diesen Komma-Stimmen umgehen. Also ob sie eine symbolische Abstimmung wünschen oder diese Prozent lieber den Fraktionsvorsitzenden anrechnen lassen. [b]@Peter S.[/b] "Die Abstimmungsergebnisse wären vielleicht gewöhnungsbedürftig (z.B 17,334 : 14,666), würden aber zumindest dem von vielen Forumsteilnehmern angestrebten Ideal der exakten proportionalen Vertretung genügen." Eher Personenwahlbetonte Denker dagegen wären damit mit Sicherheit sehr unzufrieden. In den klassischen Verständnis scheint es wirklich eher um "Ermächtigung" der Mandatsträger über die Wahl gegangen zu sein als um exakte wiedergäbe des proportionalen Verhältnisses. Und mal so gefragt: Was sollte das auch bringen? Die Partei, die man gewählt hat, kann durch irgendwelche Umstände dazu gezwungen sein, ihre Meinung in der laufenden Legislaturperiode nochmal zu überdenken und am Ende dieses Prozesses kann eine Einlassung stehen, die den Gründen, warum der Wähler die Partei gewählt hat diametral entgegensteht oder sie akzentuiert ihre Einstellung anders, weil andere Gruppen in der Partei sich durchsetzen.
[b]@Peter S.[/b] "Über dessen Einsatz in Wahlen und Abstimmungen entscheiden die über die Liste gewählten Mandatsträger mehrheitlich." Wie mein Vorredner bereits feststellte ist das wahrscheinlich zu aufwendig. Man müsste sich ständig nochmal Fraktionsintern beraten nur um "eine" Stimme zu vergeben, die anteilig so viel weniger Wert ist als die eigene, dass das Ganze eher einen symbolischen Wert hätte (was die Gesamtfraktion mehrheitlich denkt). Die Beratung darüber würde sich aber kaum lohnen, da sie nur in den allerseltensten Fällen wirklich entscheidend sein könnte und selbst dann das Überzeugen echter Mandatsträger immernoch der bessere Weg wäre. Daher würde ich vorschlagen, es den Fraktionen selbst zu überlassen, wie sie mit diesen Komma-Stimmen umgehen. Also ob sie eine symbolische Abstimmung wünschen oder diese Prozent lieber den Fraktionsvorsitzenden anrechnen lassen. [b]@Peter S.[/b] "Die Abstimmungsergebnisse wären vielleicht gewöhnungsbedürftig (z.B 17,334 : 14,666), würden aber zumindest dem von vielen Forumsteilnehmern angestrebten Ideal der exakten proportionalen Vertretung genügen." Eher Personenwahlbetonte Denker dagegen wären damit mit Sicherheit sehr unzufrieden. In den klassischen Verständnis scheint es wirklich eher um "Ermächtigung" der Mandatsträger über die Wahl gegangen zu sein als um exakte wiedergäbe des proportionalen Verhältnisses. Und mal so gefragt: Was sollte das auch bringen? Die Partei, die man gewählt hat, kann durch irgendwelche Umstände dazu gezwungen sein, ihre Meinung in der laufenden Legislaturperiode nochmal zu überdenken und am Ende dieses Prozesses kann eine Einlassung stehen, die den Gründen, warum der Wähler die Partei gewählt hat diametral entgegensteht oder sie akzentuiert ihre Einstellung anders, weil andere Gruppen in der Partei sich durchsetzen.