von Ratinger Linke » Di 5. Jun 2012, 21:29
"Weniger explizit" heißt auf Deutsch, dass die Zweitstimmen in so einem Fall mangels anderweitiger Regelung zählen. Dass die Zweitstimme in den Fällen, in denen der Wähler vor der Wahl weiß, dass sie gegenüber der Erststimme nachrangig sein wird, nicht zählt, ist Standard. Dass dem Wähler die Zweitstimme entzogen wird, obwohl er bloß eine Liste einer Partei, die er nicht wählen wollte, personalisiert hat, ist bei der Bundestagswahl 2013 neu (falls es das Bundesverfassungsgericht nicht mit den restlichen Neuregelungen wegkippt). Man kann deshalb auch nur dazu raten, bei Bundestagswahlen keine gültige Erststimme mehr abzugeben, sofern kein ausreichend hoher Überhangprofit (oder dessen Vermeidung beim Gegner) das Risiko aufwiegen kann.
"Weniger explizit" heißt auf Deutsch, dass die Zweitstimmen in so einem Fall mangels anderweitiger Regelung zählen. Dass die Zweitstimme in den Fällen, in denen der Wähler vor der Wahl weiß, dass sie gegenüber der Erststimme nachrangig sein wird, nicht zählt, ist Standard. Dass dem Wähler die Zweitstimme entzogen wird, obwohl er bloß eine Liste einer Partei, die er nicht wählen wollte, personalisiert hat, ist bei der Bundestagswahl 2013 neu (falls es das Bundesverfassungsgericht nicht mit den restlichen Neuregelungen wegkippt). Man kann deshalb auch nur dazu raten, bei Bundestagswahlen keine gültige Erststimme mehr abzugeben, sofern kein ausreichend hoher Überhangprofit (oder dessen Vermeidung beim Gegner) das Risiko aufwiegen kann.