3%-Klausel

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3%-Klausel

von Ratinger Linke » Do 6. Feb 2014, 14:42

Die 3 Monate werden locker eingehalten: 26. Februar 2014, 10 Uhr.

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von Ratinger Linke » Mi 5. Feb 2014, 22:41

Betroffen sind erstmal die Wähler (für die das rein subjektiv natürlich auch einen Unterschied machen kann). Für die (Nicht)Gewählten ist es auch ziemlich egal, ob sie deswegen oder wegen einer Festsetzung der Gesantsitzzahl (nicht) gewählt sind.

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von Landbewohner » Mi 5. Feb 2014, 21:14

Ratinger Linke: "Ob bei einem Anspruch von 1.0 Sitzen 0 oder 2 vergeben werden, macht normalerweise keinen Unterschied." Das erkläre mal den davon betroffenen Personen, für die macht das einen erheblichen Unterschied (und sei es nur finanziell).

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von Ratinger Linke » Mi 5. Feb 2014, 20:54

Auf eine Wahlwiederholung zu verzichten, ist schon eine Art von Billigung. Aber natürlich war das primär Satire, auch wenn nicht ganz ausgeschlossen ist, dass es zur Realsatire wird. Gegen die Verhältniswahl verstoßt die Sperrklausel genauso wie Mindestsitze außerhalb der regulären Verteilung. Ob bei einem Anspruch von 1.0 Sitzen 0 oder 2 vergeben werden, macht normalerweise keinen Unterschied. In dem Fall gibts zwar für die Sperrklausel eine explizite Ermächtigung, aber wenn Bulgarien geht (einen klareren Verstoß kann man sich ja kaum vorstellen) und D'Hondt sowieso, dann geht zumindest auch eine Aufrundung von 1 auf 2. Dass Divisormanipulationen sinnvoll sein könnten, wenn es auf erzielte Sitze ankommt, war übrigens auch Schwachsinn; davon werden ja keine Sitze garantiert. Richtig wär, dass dann eine korrigierte Quote nach Enddivisor infrage käme.

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von Holger81 » Mi 5. Feb 2014, 19:20

@Ratinger Linke: Ich verstehe nicht, welche "gebilligte Hürde" du meinst. Über die Anti-Zersplitterungs-Wirkung des Fraktionsquorums hat sich das Gericht im letzten Urteil positiv geäußert, aber es in keiner Weise "gebi

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von Ratinger Linke » Mi 5. Feb 2014, 15:02

@Holger81: "Aber wieso gerade ein halbes Fraktionssoll und nicht ein ganzes?" Das kann als Akt richterlicher Normkonkretisierung nicht vollständig begründet werden, aber diese Größenordnung entspricht der vom Senat im Urteil

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von Holger81 » Mi 5. Feb 2014, 14:00

@Ratinger Linke: "Wenn es ein Kompromiss sein soll, ist ja ziemlich klar, dass die Sperrklausel dann auf 1.5% gesetzt wird. Das lässt sich auch ganz leicht begründen, weil eine Fraktion aus 25 MdEPs aus 7 Staaten bestehen muss. Das mac

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von Migan » Mi 5. Feb 2014, 09:19

Aber die Frage ist doch - ist eine Sperrklausel überhaupt zulässig? (Wenn die 3%-Hürde unzulässig ist, dann dürfte auch jede andere Hürde unzulässig sein). Wie soll es denn da einen "Kompromiss" geben? 1 1/2% wären genauso willkürlich wie 3%. Denn 2 Sitze kann es auch mal erst ab nur 1,7% geben oder - wenn man auf Nummer Sicher geht - ab 2%. Dass man schon ab Mitte März Briefwählen kann, glaub ich nicht - immerhin ist der Zulassungstermin ja erst am 14.3. - erst da steht ja überhaupt fest, wer wählbar sein wird.

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von Ratinger Linke » Di 4. Feb 2014, 23:43

Praktisch heißt das wohl tatsächlich, dass es so gut wie sicher zumindest eine Entscheidung vor Briefwahlbeginn geben wird. Wobei der Unterschied diesmal ist, dass bekannt wär, dass das Wahlverfahren undefiniert ist. Gibt aber trotzdem noch Probleme mit der Unmittelbarkeit, und auch die Wahlgleichheit ist nicht gegeben (was aber nichts hilft, weil die Gleicheren darüber entscheiden (allerdings könnte da mal der 1. Senat Wahlprüfung machen, wenn der ganze 2. Senat befangen ist)). Bei den Briefwählern könnte man noch sagen, dass das in deren Verantwortung fällt. Oder es könnte eine einstweilige Anordnung zur Verschiebung des Briefwahlbeginns bis zum Urteil geben. Oder eine entsprechende Instruktion der Briefwähler. Aber ein paar Wochen bringen ja wenig. Wenn sie sich nicht einig sind, ist es doch kein Aufwand, zu entscheiden, ob es ein Konsens, Kompromiss oder Konfrontation sein soll. Konsens könnte wohl nur heißen, dass die Sperrklausel wieder gekippt wird (für Alternativstimmen sind sie etwas spät dran, und sonstige ernsthafte Verhandlungsmasse ist schon verbraucht). Dafür kriegt jeder 1 Seite, auf der er schreiben darf, wie korrekt und wichtig die Sperrklausel beim Bundestag ist oder wie problemlos eine Grundgesetzänderung wär. Eventuell könnte man die Nichtigkeit bis nach der Wahl verschieben und dann weiterschaun, wenn 2018 die 2%-Sperrklausel auf dem Programm steht (nach ein paar Wahlperioden hat sich das dann praktisch erledigt). Wenn es ein Kompromiss sein soll, ist ja ziemlich klar, dass die Sperrklausel dann auf 1.5% gesetzt wird. Das lässt sich auch ganz leicht begründen, weil eine Fraktion aus 25 MdEPs aus 7 Staaten bestehen muss. Das macht dann im Schnitt 3.6, wovon die Hälfte 1.8, also praktisch 2 ist, und 1.5% ist die Grenze, ab der 2 Sitze realistisch möglich sind. Wer keine Chance auf ein halbes Fraktionssoll hat, kann vernachlässigt werden. Wenn das alles nichts wird, dann müssen sie halt abstimmen, und jeder schreibt dann halt selber, was er will. Ist ja nicht so außergewöhnlich, und wenn ein gewisser Zeitdruck da ist, dann muss das halt reichen.

3%-Klausel

von Holger81 » Di 4. Feb 2014, 20:45

@Martin Fehndrich: Danke für die Info; aber wieso "ungefähr 5:3" (und für welche Seite?)? Bei der genannten Aufteilung ergibt sich doch ein Unentschieden, wenn man die letzten 4 Richter ignoriert oder sie nach mutmaßl

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