von Ratinger Linke » Mo 10. Jun 2013, 01:33
In meinem vorigen Posting war zwar die "Stimm-Flexihürde" von @Arno Nymus gemeint, aber trotzdem bin ich nicht der Meinung, unmäßig vom Thema abgewichen zu sein. Vor dieser Metadiskussion hat es hier wohl wenige Threads gegeben, die so konzentriert am ursprünglichen Thema bleiben wie dieser (ganz zu schweigen von den ganzen Vereinsgefrusteten, die sich sofort gierig auf das erste Texteingabefeld stürzen, das ihnen eine Suchmaschine vorwirft). Dass im Originalvorschlag NPD-Stimmen den Piraten helfen oder umgekehrt, ist wohl auch systembedingt und -konform. Es sollen ja möglichst viele Stimmen berücksichtigt werden, und so hat halt jede Stimme auch für die ganz Kleinen ihre Wirkung (sofern die Parteien unter 5% zusammen mindestens 5% haben). Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehn und die Sitze, die normalerweise auf die untersten knapp 5% entfallen würden, an die verteilen, die dadurch über die Hürde gehoben worden sind. Damit ist das Risiko, dass man 1-Sitz-Parteien im Parlament hat, gleich deutlich kleiner. Auf die Gefahr hin, des Abschweifens vom Thema bezichtigt zu werden, möchte ich noch darauf hinweisen, dass das ganz ähnlich schon Siegfried Geyerhahn, der Erfinder des personalisierten Verhältniswahlrechts mit Einerwahlkreisen, vorgeschlagen hat. Demnach wären sämtliche Einzelkandidaten in einen Topf geschmissen worden und hätten zusammen ihren proportionalen Anteil gekriegt, wobei die Sitze an die stmmenstärksten davon gefallen wären. In dem Fall würd ich das sogar für sinnvoll halten, wenn man schon unbedingt meint, Einzelkandidaten zulassen zu müssen (die Sperrklausel war damals noch nicht erfunden, geht aber auch mit).
In meinem vorigen Posting war zwar die "Stimm-Flexihürde" von @Arno Nymus gemeint, aber trotzdem bin ich nicht der Meinung, unmäßig vom Thema abgewichen zu sein. Vor dieser Metadiskussion hat es hier wohl wenige Threads gegeben, die so konzentriert am ursprünglichen Thema bleiben wie dieser (ganz zu schweigen von den ganzen Vereinsgefrusteten, die sich sofort gierig auf das erste Texteingabefeld stürzen, das ihnen eine Suchmaschine vorwirft). Dass im Originalvorschlag NPD-Stimmen den Piraten helfen oder umgekehrt, ist wohl auch systembedingt und -konform. Es sollen ja möglichst viele Stimmen berücksichtigt werden, und so hat halt jede Stimme auch für die ganz Kleinen ihre Wirkung (sofern die Parteien unter 5% zusammen mindestens 5% haben). Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehn und die Sitze, die normalerweise auf die untersten knapp 5% entfallen würden, an die verteilen, die dadurch über die Hürde gehoben worden sind. Damit ist das Risiko, dass man 1-Sitz-Parteien im Parlament hat, gleich deutlich kleiner. Auf die Gefahr hin, des Abschweifens vom Thema bezichtigt zu werden, möchte ich noch darauf hinweisen, dass das ganz ähnlich schon Siegfried Geyerhahn, der Erfinder des personalisierten Verhältniswahlrechts mit Einerwahlkreisen, vorgeschlagen hat. Demnach wären sämtliche Einzelkandidaten in einen Topf geschmissen worden und hätten zusammen ihren proportionalen Anteil gekriegt, wobei die Sitze an die stmmenstärksten davon gefallen wären. In dem Fall würd ich das sogar für sinnvoll halten, wenn man schon unbedingt meint, Einzelkandidaten zulassen zu müssen (die Sperrklausel war damals noch nicht erfunden, geht aber auch mit).